Installationen, Performances, Musik

20.-28. AUGUST, 2016 | STADIONBRACHE HARDTURM ZÜRICH

TÄGLICH 17:00 - 22:00

Auf der Stadionbrache Hardturm Zürich entsteht vom 15. bis zum 23. August ein sich ständig transformierender Living Room. Fünfzehn Kunstschaffende zeigen Arbeiten, die sich mit Fragen nach dem Verhältnis von privat und öffentlich, imaginären Bedeutungsräumen und dem kulturellen Potential von Orten auseinandersetzen. Installationen, Performances und Musik schaffen Möglichkeitsräume, die Besucherinnen und Besucher zu eigenen Entdeckungen einladen.

Das Projekt Living Room befasst sich mit dem kulturellen Potential des Ortes Stadionbrache.

Wer bespielt den öffentlichen Stadtraum? Welche Bedingungen setzen öffentliche und auch imaginäre (Bedeutungs-) Räume und wie lassen sie sich nutzen? Wie lässt sich die kulturelle Identität eines Raumes künstlerisch umdeuten und neu besetzen? 



Ausgangspunkt ist die Frage, die das Café des Visions an jedem seiner Standorte den Cafégästen stellt: Was wünscht du dir für diesen Ort? Was könnte hier stattfinden? Was würde diesen Ort einzigartig machen, sodass du hier gerne Zeit verbringen würdest? Wenn sich diese Frage an Kunstschaffende richtet, ergibt sich daraus die Frage nach dem kulturellen Potential des Ortes, untersucht mit individuellen künstlerischen Fragestellungen. Der Living Room - verstanden als Wohnzimmer - ist ein Ort der Begegnung und der Kommunikation, wie auch der Kontemplation. Er ist stets individuell gestaltet, den einen mag man, den anderen nicht. Öffentliche Räume hingegen sind als Durchgangsorte konzipiert. Ihre Gestaltung ist neutral. Aspekte der Sicherheit, des einfachen Unterhalts und nicht zuletzt auch der wirtschaftliche Nutzbarkeit überlagern die Diskussion um die Bedürfnisse der eigentlichen Nutzer/innen, der Anwohner und Passanten. Wie nun lässt sich das Verhältnis von privat und öffentlich neu definieren? Lässt sich die Lebendigkeit und die Individualität eines privaten Living Room übertragen in den öffentlichen Raum?

 

Der ‚Leerstand‘ der Stadionbrache, auch hier sei der Begriff wörtlich genommen, ermöglicht temporäre Nutzungen, die exemplarisch für eine flexible Nutzung öffentlicher Räume stehen können und bildet eine Art Laborsituation, die ein lebendiges Aushandeln der verschiedenen Bedürfnisse ermöglicht.

 

Verpflegung

Das Café des Visions ist mit einer Lounge für gemütliches Picknicken und einem Grill ausgestattet. Ess- und Trinkbares bitte mitbringen. 

Anfahrt

Tram 17 bis Hardturm
Tram 4 bis Sportweg
Parkhaus Hardturm,
Hardturmstrasse 421

Kollekte

Da wir grosse Zeit- und Sachaufwände hatten und nur ein kleiner Teil davon durch Sponsorengelder gedeckt wird, sind wir auf Ihre grosszügige Spende angewiesen. Jetzt schon herzlichen Dank für Ihren Beitrag!

Permanent
Café des Visions | ANNA GRABER

Als mobiler Dorfplatz zieht Café des Visions mit Fahrrad und Anhänger umher und befragt seinen jeweiligen Standort nach dessen Potential als sozialer Raum. Die Cafélounge besteht aus zehn stapelbaren Sesseln und Tischchen, die alle Platz finden in einem Fahrradanhänger, der gleichzeitig die Bar bildet. Sie lädt zum Verweilen ein und eröffnet - wie das Café auf dem Dorfplatz - ein Forum, in welchem Ideen gesponnen und diskutiert werden können: Was wünschst du dir für diesen Ort?


Café des Visions verbindet Räume und Wünsche. Es gibt seinem jeweiligen Standort eine Vision, wie er sich entwickeln könnte, in Form eines ständig wachsenden Raumtatoos. Cafébesucher/innen sind eingeladen sich beim Entwickeln der Visionen und beim Aufmalen des Raumtatoos zu beteiligen.
Für Living Room dreht sich Diskussion um das kulturelle Potential öffentlicher Räume. Das Raumtatoo bildet ein Ideennetz und ein offenes Manifest für kulturelle Interventionen im urbanen Raum.

Für den gemütlichen Teil steht ein Grill bereit. Grilladen usw. bitte mitbringen.

www.cafe-des-visions.ch

Aquarium | GUNILLA BLOMFELDT, ESTHER BRUNIA

eine textile Unterwasserwelt

 

täglich 17 -22

 

Snowy Owls | SIMON BROGGI, KAI JAUSLIN, URSINA WIRZ

Die Snowy Owls möchten den Sommer erleben! Fünf unterschiedlich grosse, leuchtende und den Kopf bewegende Eulenskulpturen faszinieren die Besucherinnen und Besucher mit ihren Bewegungen und ihrer Form. Mittels einer App können die Eulen gesteuert werden. Die Schneeeulen sind wetterresistent und am Tag wie in der Nacht attraktiv anzuschauen. Sie wurden mit den neusten Technologien wie 3D-Modellierung, Lasercutting und Rasperry Pis, die die Eulen aus dem Innern steuern, aber auch aus natürlichen Materialien wie MDF und Latex gefertigt.

http://snowyowls.allyou.net

Zeitraum | TITUS EICHENBERGER

Was heisst freier Lebensraum heute? Wo sind noch geeignete räumliche Möglichkeiten, schöpferisch zu leben? Immobiler, umschlossener Raum wird immer enger und unerschwinglicher. Was bleibt, sind temporäre Nischen. Lässt dies Kreative zu Nomaden werden? Wie verändert dies die Art, wie sich Kreativität entwickelt und gelebt wird?

Der Zeitraum ist ein einfaches, umgrenztes Geviert, das für die Dauer von Living Room auf dem Platz der Stadionbrache markiert ist: Bringe deinen Liegestuhl mit, lies uns etwas vor, performe, nutze ihn als Openair-Galerie, lade deine Freunde dazu ein, nimm dir Freiraum.

Planta illuminata | BEBA FINK

Pflanzen am Gelände werden von klein und gross erforscht, eingesammelt, bestimmt, in einem Büchlein dokumentiert, gezeichnet / gemalt / fotografiert. Abends werden die Blumen, Gräser und andere Fundstücke mittles Dia- und Overheadprojektoren durchlichtet. Aus meiner Heimat der Steiermark / Österreich werde ich einige meiner Pflanzen in Diaform, sowie einen besonderen Pflanzensaft zum Kosten mitbringen: Das grüne Gold - unser Kürbiskernöl.

Entdecken des Naturraumes auf eine andere Art - eine Performance mit und durch die Natur.

verbracht | ELISA GOETTE, URS JORDI, MARTIN TRABER, MELANIE ULL

VERBRACHT
L’objet du temps passé
- est un lieu qui lie tout ce qui est de passage à cet endroit. l’environnement, les idées et les actes
- un laps de temps physiquement représenté.
- une trace ou chaque visiteur peu y laisser son temps.


VERBRACHT
Das Objekt der verbrachten Zeit
- ist ein Ort, welcher alles was an diesem Platz passiert verbindet. Die Umgebung, die Ideen und die Aktionen
- ein Stück der Zeit, welche physisch greifbar wird.
- eine Spur, in der jeder Besucher seine Zeit lassen kann.

 

Das ungeplante Wohnzimmer | ADRIAN JUDT, MAGDALENA MAIERHOFER, MAJA MOMIC, TORBEN SPIEKER

Das (un)geplante Wohnzimmer: Über die Verwendung von Wohnfunktionsträgern im öffentlichen Raum 

 

Das geplante private Wohnzimmer wird in den öffentlichen Raum überführt.
Der Plan samt Möblierung wird auf den Boden übertragen.
Die bauliche Umsetzung der Möbel geschieht noch im Plan.
Die gebauten Möbel / Wohnfunktionsträger werden im Laufe des Festivals „veröffentlicht“ und verteilen sich im kollektiven Living Room.
Die Transformation der Nutzerfunktionen geschieht nicht mehr im privaten sondern im öffentlichen Leben
Der Plan bleibt erhalten.

 

  1. Drei von bekannten Architekten geplante Wohnzimmer werden im Maßstab 1:1 auf den Boden des Festivalgeländes aufgetragen.
  2. Während des Festivals wird die Einrichtung (Wohnfunktionsträger) der Wohnzimmer nachgebaut und in den Wohnzimmern positioniert.
  3. Besucher des Festivals werden in das Wohnzimmer eingeladen um wohnzimmerrelevante Themen zu diskutieren oder ihre eigenen Wohnzimmer als Plandarstellungen aufzuzeichnen.
  4. Nach Veröffentlichung des Wohnzimmer kann das Mobiliar (Wohnfunktionsträger) von Besuchern überall auf dem Gelände verteilt werden.
  5. Dokumentation der Nutzung der Wohnfunktionsträger auf dem Festival.

ab 23.8. täglich

 www.adrianjudt.com

Der Garten in Bewegung | MIRA KIRCHNER

Jeder Raum wird durch die Nutzung, durch unsere Aktivitäten verändert, meist nur wenig und kaum bemerkbar. In Summe aber unterliegt er einem steten Veränderungsprozess. Das Ziel dieses Projektes ist, diese dynamischen Prozesse am „Garten in Bewegung“ sichtbar und nachvollziehbar zu machen. Der Garten wird mit Fundstücken aus der Umgebung der Stadtbrache vor Ort „zusammen“gebaut und mit vorgefundenen Ruderalpflanzen bepflanzt (Wildpflanzen, Anm.: Ruderalpflanzen besiedeln Schutt- und Trümmerplätze, steinige Böschungen, gestörte Wegränder. Besonders häufig sind Ruderalpflanzen in den Familien Knöterichgewächse (Knöterichartige), Gänsefussgewächse und Kreuzblütler. Das Bauen mit Material, das vorgefunden wird, schließt an dem aktuell sehr trendigen Recycling Prozess an. Bauabfall aus der Umgebung dient als Träger der Gestaltung wie die standortgerechten, für Brachen passende Pflanzen. Somit erzählt der Garten die individuelle Geschichte des Ortes in einem neuen Kontext. 

In Folge werden BesucherInnen zur Nutzung, Aneignung und Veränderung durch klare Botschaften (Texte auf Tafeln) motiviert. Durch diese Aufrufe bauen die NutzerInnen den Garten um und werden zum Gestalter, zur Gestalterin des Gartens. Die einzelnen Bestände werden für einen Zeitraum fotografisch dokumentiert und ausgestellt.

Dieses Konzept von „hier und jetzt“ ist offen, wie auch der Prozess und das Ergebnis.

Das Projekt handelt um Raumaneignungsprozesse, die Mitwirkung und Mitgestaltung im öffentlichen Raum, die seit kurzem die „Top Down“ Projekte der Stadtverwaltung ergänzen und dadurch die Stadt um vieles lebendiger machen und sie auch für Veränderungen öffnen, was davor als unveränderlich galt. Doch ein wenig Kritik schwingt mit, denn die Raumaneignungsprozesse sind nur im Kleinen plan- und steuerbar, die Stadt wird heterogener und die Gesamtheit verliert sich in Einzelteile. Der soziale Prozess steht im Vordergrund, die gemeinnützige Ästhetik rückt dahinter. Zufall und Geplantes treffen im Garten der Bewegung aufeinander mit der Frage: was gegenwärtig überhaupt planbar sei und wenn, dann für welchen Zeitraum?

Der Garten in Bewegung stellt eine Reaktion zur Urban Gardening Bewegung dar. Statt der gärtnerischen Nutzung, dem urbanen Gartenbau sieht die Versorgungsleistung dieses Gartens vor, wohnzimmerartige Räume in der Öffentlichkeit herzustellen, die an die Idee der Parklets anknüpfen. Der Besucher, die Besucherin soll sich dabei „wie zu Hause“ fühlen, die Privatsphäre in den Freiraum überführen, ihn erobern und Kommunikationsprozesse fördern. Die Stadionbrache wird zu einem Ort, der für viele Bewohner, Bewohnerinnen dringlich ist, der die urbane Isolation aufbricht, der von einer Kommerzialisierung des öffentlichen Raums ablenkt und der keine bestimmte Nutzung streng vorgibt. Solche Räume sind die Alltagsräume, die wir in unserer medialisierten und organisierten Welt als Rückzugsräume dringend brauchen. Zudem sind in der Herstellung recht simpel und einfallsreich. 

Tag der urbanen Living Room Traditionen | VERA KLUSER

Installation

Mountain Dome | MILVA STUTZ

Auf Stoff gedruckte Zeichnungen von Mountain Dome bilden eine artifizielle, alpine Kulisse inmitten der urbanen Stadionbrache. Die Zeichnungen werden an eine Konstruktion befestigt und gestaffelt auf einem der übrig gebliebenen Tribünen Elemente platziert. Auf diese Weise soll ein Bühnenraum imitiert werden, der zwar an Chalet Ästhetik und Alpenwelt erinnert, den damit assoziierten Begriffen wie ‚original‘ und ‚natürlich‘ jedoch entgegenläuft.

www.milvastutz.ch

Le secret a toujours la forme d'une oreille | SILVIA MÜLLER

Wie klingt die Brache dort, wo unser Hörvermögen aufhört? Kopfhörer auf und eintauchen in die Welt des Ultraschalls.
Rundgang für die Ohren: versteckte Geräusche hörbar gemacht.
Schwesterexperiment zum Sehen: chambre noire / chambre claire von Oliver Zenklusen

Öffnungszeiten:
Rundgang durchwegs, Start beim Café des Visions; wenn möglich Smartphone mit Kopfhörer mitbringen
Horchsessel: abends (daten folgen)
Spezialexpedition Fledermäuse: 23.8. und 26.8., 20.30h

Die Geschichte handelt von dir 2 | JANIS SCHROEDER

Versuch über die Wahrnehmung von Unscheinbarem auf der Brache und in der Geschichte der Zürcher Hausbesetzungen
Video-Installation
  
Ein Bildschirm steht zentral in dem ehemaligen Fußballstadion auf dem Asphalt. Von ihm führen zehn Videokabel in alle Richtungen des Platzes zu ausgesuchten Stellen des Geländes. Der Bildschirm zeigt eine Reihe von kurzen Szenen die aufeinander Bezug nehmen: zum einen Nahaufnahmen von Pflanzen, Tieren und Dingen auf der Brache, die nur bei genauer Betrachtung auffallen, und die dort zu entdecken sind, wo die Kabel hinführen; zum anderen Archivmaterial aus der Geschichte der Zürcher Hausbesetzungen sowie der Kontroversen und Auseinandersetzungen über Grundstückspolitik.

Les Ruines Circulaire, Architectures | CRISTINA DA SILVA

«Les Ruines Circulaires» film, 2016, 22’40’’
«Architectures» videorama, 2016, 9’30’’

Der Film Les Ruines Circulaires wurde 2010 während eines Aufenthalts in Bukarest realisiert. Er gibt Raumfragmente aus Rumänien zu sehen: Industriezonen, Brachlandschaften, Märkte, Strassen, Plätze – ein Hin und Her zwischen aufmerksamer Anteilnahme, Beobachtung, Beschreibung und Reflexion. Der Film liefert einen Blick auf Räume und die Art und Weise, wie diese verwendet und immer wieder neu aktiviert werden, und ist gleichsam der Versuch, mittels des Mediums Video Bahnen und Bewegungen zu erfassen und in Erinnerung umzuformen.

Cristina Da Silva wurde 1978 in Genf geboren, wo sie lebt und arbeitet. Studium an der Kunsthochschule Genf, Ausbildung in verschiedenen Drucktechniken und Mixed Medias in Sheffield, Weimar und London.
Schwerpunkte ihrer Arbeit: Zeichnung, Animation, Video und Installationen.
Ihr besonderes Interesse gilt (physischen und mentalen) Raumdarstellungen, dem Körper und seiner Präsenz, den «Kontaktzonen» zwischen Traum und Wirklichkeit.

 

 

 

Wurfgeschirrstrand | MICHAELA SCHUMACHER

Wurfgeschirrstrand am Scherbenteich

Living Room als Begegnungsort für Menschen ist natürlicherweise auch ein Feld für Spannungen, Überforderung, Wut, Frust, Reizüberflutung usw.
Meine Installation möchte die Festivalbesucher einladen, Geschirr an die Wand zu werfen. Dieser körperliche Akt kann befreiend und vitalisierend wirken. Die Scherben werden gesammelt. Sie können weiterverarbeitet oder frei gegeben werden.

Sofie Honigs Wandelbar | GERDA TOBLER

Sofie Honig (Botschafterin für den Wandel) lädt ein zu hochgesteckten Utopien, kühnen Behauptungen, herzhaften Visionen und ernsthaftem Gespräch bei mundigem Honigwein. Die SEHNSUCHT (jene mit Spiel- und Tatendrang) NACH GUTEM LEBEN (für alle!) wird dabei wieder Leitmotiv sein. Diesmal mit speziellem Augenmerk auf die postmodernen Ödnisse und Zweckwüsten (= Brachen) - global, lokal, individual.
Denn im süssen Grund unserer Herzen wissen wir (schon lange), dass eine heiterhell-liebesfroh-schönere Welt möglich ist. Wenn das hör- und sichtbar wird - alle Unkenrufe der Ratio rechts- und links-liegenlassend -, ist's Kunst. Von heute für morgen.

Teezeit im Schlaraffenland | ALINE VEILLAT

Teatime in the land of milk and honey / Teezeit im Schlaraffenland

The project proposes a quest for undetectable living-beings, fauna and flora, transforming the hostile concrete zone into a land of milk and honey. It will be a day by day performance, systematic meter square by meter square, but in between a scientific survey and a journey in the imaginary, which will bring at the end of the week to an eye-opening output (Mix-media medium).

 

Das Projekt schlägt eine Suche nach unwahrnehmbaren Lebewesen aus Flora und Fauna vor und transformiert so die feindliche Asphaltzone in ein Schlaraffenland. In Form einer Tag-für-Tag-Performance wird jeder Quadratmeter systematisch untersucht, zwischen einer wissenschaftlichen Beobachtung und einer Reise ins Imaginäre, die am Ende der Woche zu einem augenöffnenden Output führen wird. (Mix-media medium).

 

Chambre noir / Chambre claire | OLIVER ZENKLUSEN

 

Mitten auf der Stadionbrache steht ein Würfel von etwa 2 m Kantenlänge, eine begehbare Lochkamera. Nach einigen Minuten erkennt man, im Dunkeln sitzend, an einer Innenwand des Würfels, ein Bild der Aussenwelt. Ein Experiment zur Wahrnehmung von innen und aussen, hell und dunkel, Hütte und Stadt, Platons Höhle. 

www.lesdelicesduchaos.ch

Sa 20.8.
18h | Sommertanz | EUGEN

Eugen serviert musikalische Leckerbissen aus eigener Feder. Ein kunterbunter Mix aus lustigen Zirkusliedern, charmanten französischen Walzern und wilden Zigeunerstücken lässt die Füsse hin und her tanzen und die Arme in die Lüfte schwingen. Es wartet ein spannendes Abenteuer, auf das man sich frohen Mutes einlassen sollte.

Tobias Zäch
Connie Deisler, 
Michael Gubser

15h Konzert

www.eugen-musik.ch

21h | Mitch and dogs | CRISTINA DA SILVA

Taste something of Roumania as you are seeing the film.
Cristina da Silva will give an introduction to her film and be ready for a discussion after the screening.

Koste eine rumänische Spezialität während du den Fiilm schaust.
Critina da Silva wird eine Einführung zu ihrem Film geben und nach der Vorführung bereit sein für Diskussionen.

«Les Ruines Circulaires» film, 2016, 22’40’’
«Architectures» videorama, 2016, 9’30’’

 

21h Event

17h | Nordic apéro bites | GUNILLA BLOMFELDT, ESTHER BRUNIA

Gourmet apero bites with freshly smoked salmon on knäckebrot. All homemade.
Grab the food, before it swims away!

ab 17h

So 21.8.
13h | LES DIGITALES | Festival für elektronische Unterhaltungsmusik

Die Brache und die Stadiongärten in Zürich Altstetten bilden eine urbane und doch naturnahe Location für das elektronische Sonntagnachmittags-Festival. Erwartet werden 10 hochkarätige nationale und internationale Live-Acts, viele davon spielen erstmals vor Zürcher Publikum.

13-21h

18h | Recycled Grooves | JONAS SCHNEIDER

 

18h Konzert

Mo 22.8.
Heute sind die permanenten Installationen zu sehen.

Di 23.8.

20.30h Fledermausspaziergang | SILVIA MÜLLER

Ein Ausflug ins Reich des Ultraschalls mit der Biologin Silvia Müller.

Mi 24.8.
14h | Aquarium | GUNILLA BLOMFELDT, ESTHER BRUNIA

 

Workshop für Kinder und Erwachsene

14h

 

17h | Nordic apéro bites | GUNILLA BLOMFELDT, ESTHER BRUNIA

Tasty apero bites with smoked creamed fish roe on knäckebrot, all homemade.
Grab the food, before it swims away!

14-22h Barfuss OL_LERJENTOURS

Lerjentours, die Agentur für Gehkultur, entwickelt immer wieder neue Spazierexperimente. Anlässlich von Living Room 2016 lädt sie Erwachsene und Kinder zu einem barfüssigen Orientierungslauf (ohne Hast). Eine sinnliche Raumerfahrung für alle.

in Zusammenarbeit mit dem Künstler Peti Wiskemann 

14-22h

www.lerjentours.ch

Do 25.8.

17h | Kreislauf | PALOMA AYALA, ALEJANDRA JEAN-MAIRET

 

Zürich! Wir laden dich ein an dieser experimentellen Zeichnungsperformance teilzunehmen. Wir erforschen verschiedene Kommunikationsformen und gehen dabei über die gesprochenen Kanäle hinaus. Nimm mit uns Teil an dieser spielerischen Suche nach Möglichkeiten für Vertrauen, Bindung und das Bilden einer Gemeinschaft.

- max. 15 Teilnehmer/innen
- mind. 14 Jahre alt
- Dauer: 30 bis 45 Minuten

17h 

Über uns:
Paloma Ayala and Alejandra Jean-Mairet sind ein collaboratives Duo, das sich für partizipative Handlungen interessiert und für das Erforschen von Kommunikationsmitteln, die über die gesprochene Sprache hinaus gehen. Sie sind oft Gastgeberinnen von Zeichnungslaboren, wo Teilnehmende Strategien des kollektiven Zeichnens vorschlagen und  verschiedene Malgründen und Materialien brauchen um mit Ideen für gemeinsames Zeichnen zu experimentieren.

 

Zürich! We invite you to participate in this experimental drawing performance. We will explore different communication means and go beyond the spoken channels. Join us in this playground to research possibilities of trust, bonding and making community

- limited for 15 participants
- over 14 years old
- duration of 30 to 45 minutes

17h

About us:
Paloma Ayala and Alejandra Jean-Mairet are a collaborative duo interested in participative actions and in researching means of communication that go beyond the spoken channels. They often host Drawing Labs where people propose strategies of collective drawing and use different surfaces and materials to experiment with ideas of drawing together.

www.palomayala.com
alejandrajeanmairet.wordpress.com

 

20h | Züri brännt | JANIS SCHROEDER

Filmvorführung und Diskussion
Ort: Installation Die Geschichte handelt von dir 2

20h

Fr 26.8.

17h | Kreislauf | PALOMA AYALA, ALEJANDRA JEAN-MAIRET

Zürich! Wir laden dich ein an dieser experimentellen Zeichnungsperformance teilzunehmen. Wir erforschen verschiedene Kommunikationsformen und gehen dabei über die gesprochenen Kanäle hinaus. Nimm mit uns Teil an dieser spielerischen Suche nach Möglichkeiten für Vertrauen, Bindung und das Bilden einer Gemeinschaft.

- max. 15 Teilnehmer/innen
- mind. 14 Jahre alt
- Dauer: 30 bis 45 Minuten

17h 

Über uns:
Paloma Ayala and Alejandra Jean-Mairet sind ein collaboratives Duo, das sich für partizipative Handlungen interessiert und für das Erforschen von Kommunikationsmitteln, die über die gesprochene Sprache hinaus gehen. Sie sind oft Gastgeberinnen von Zeichnungslaboren, wo Teilnehmende Strategien des kollektiven Zeichnens vorschlagen und  verschiedene Malgründen und Materialien brauchen um mit Ideen für gemeinsames Zeichnen zu experimentieren.

 

Zürich! We invite you to participate in this experimental drawing performance. We will explore different communication means and go beyond the spoken channels. Join us in this playground to research possibilities of trust, bonding and making community

- limited for 15 participants
- over 14 years old
- duration of 30 to 45 minutes

17h

About us:
Paloma Ayala and Alejandra Jean-Mairet are a collaborative duo interested in participative actions and in researching means of communication that go beyond the spoken channels. They often host Drawing Labs where people propose strategies of collective drawing and use different surfaces and materials to experiment with ideas of drawing together.

www.palomayala.com
alejandrajeanmairet.wordpress.com

 

 

17h | Nordic apéro bites | GUNILLA BLOMFELDT, ESTHER BRUNIA

Tasty apero bites with smoked creamed fish roe on knäckebrot, all homemade.
Grab the food, before it swims away!

20h | Singen im Lärm der Zeit | MYRIAM BIRRER

Myriam Birrer singt alte und neue Lieder mit Gitarrenbegleitung auf Schweizer Mundart, Deutsch und Jiddisch. Bekannte Lieder aus der Kindheit stehen neben Uraufführungen, Volkslied neben Kunstlied, Mani Matter neben Johannes Brahms, das vergangene Landleben neben der modernen Stadt.
Die Lieder schaffen einen musikalischen Living room – einen Lebensraum im Lärm der Zeit.  

20h Konzert

Sa 27.8.

17h | Lochkamerageschichten | OLIVER ZENKLUSEN

17h in der Installation Chambre noir / chambre claire

19h | Musik von Fahrenden | DOMINO STRING QUARTETT

Der Glarner Hackbrettvirtuose Roland Schiltknecht (u.a. Stephan Eicher/ Engelberg) spielt seit Herbst 2014 in der String- Formation „DOMINO“ aus Bern und Zürich, die Band mit den Gebrüdern Christoph und Nik Rechsteiner (Filmmusik im CH- Erfolgsfilm die Herbstzeitlosen/ mit Platin-Award Auszeichnung) und dem begnadeten Gypsy- Gitarristen und Sinto- Sänger Raphael Noth.
Hier kommt eine riesige Menge an Musik- Gut zusammen. Gypsymusik mit Appenzeller- und sonstigen Volksmusikeinflüssen. Die vier versierten Instrumentalisten verstehen es in einer wundervollen Art und Weise verschiedenste Musikstile zu verbinden und zu einem musikalischen Erlebnis zu verpacken.
  
Das Publikum von Domino wähnt sich mal auf einer rauschenden ungarischen Hochzeit, mal auf einem Boulevard im Pariser Quartier St. Denis und gleich darauf an einem Volksfest in Andalusien oder an einer «Stubete». Denn die Musik von Domino pendelt zwischen unterschiedlichen Welten, erzählt von Lebensfreude, aber auch von Schwermut.

19h Konzert

So 28.8.

10h | Brachenchilbi | STADIONBRACHE HARDTURM

Frühstückskafi auf der Brache, Chorkonzert, Spiele und Attraktionen für Klein und Gross, Acts, Konzerte und viel Kulinarisches.
Die Brachenchilbi ist ein Benefizanlass für die Stadionbrache mit dem Ziel, Geld für den weiteren Betrieb zu sammeln.

Die Kunstschaffenden von Living Room sind mit dabei.

15h | Lochkamerageschichten | OLIVER ZENKLUSEN
15h in der Installation Chambre noir / chambre claire

Karte

Kontakt

Ort & Anfahrt

Stadionbrache Hardturm Zürich (stadionbrache.ch)
Eingang: gegenüber Förrlibuckstrasse 236

ÖV: Tram 4 bis Sportweg, Tram 17 bis Hardturm

Öffnungszeiten

Täglich 16-22 Uhr
Freie Besichtigung und Zugang rund um die Uhr

Veranstalter

Verein Café des Visions
c/o Anna Graber
Ackersteinstrasse 85
8049 Zürich
annagraber@swissonline.ch

Webmaster

Timon Graber
info@tpmg.ch

Wir danken für die Unterstützung.